§ ¨ © ª    Knigge des Bridge Clubs Höfe    ª © ¨ §


Die Bridgeregeln sind sehr umfangreich und vielfältig. Nur sehr gut ausgebildete Schiedsrichter kennen (fast) alle. Wir halten uns aber nach bestem Wissen und Gewissen daran.
 
Zusätzlich verhalten wir uns gegenüber

  ·      der Turnierleitung

  ·      der Gegenpartei am Tisch

  ·      sowie unseren Spielpartner/-innen

jederzeit freundlich und anständig. Diesem Bestreben sollen die nachfolgenden Kniggeregeln dienen.
 

1.   Wir sind gute Gastgeber beziehungsweise gute Gäste an jedem Tisch. Unter anderem grüssen wir unsere Gegner, bevor das Spiel beginnt. Im Normalfall machen wir das mit Handschlag.
     
2.   Wir unterlassen
  - größere Diskussionen mit der Turnierleitung und akzeptieren deren Entscheidungen, auch wenn wir sie falsch finden
  - herabsetzende Kritik zum Spiel oder zur Reizung der Gegner oder des Partners
  - schadenfrohe Bemerkungen nach einem guten Ergebnis
  - unnötige oder wiederholte Fragen an die Gegner.
     
3.   Wir loben unseren Partner nicht, wenn unser gutes Ergebnis auf offensichtlichen Fehlern der Gegner beruht.
     
4.   Wir sprechen unsern Gegnern eine Anerkennung aus, wenn diese gut gereizt oder gespielt haben.
     
5.   Wir erteilen vollständige Auskünfte, wenn wir zur Reizung oder zur Markierung befragt werden.
     
6.   Wir diskutieren nicht über gespielte Boards, wenn Dritte dadurch einen Informationsvorsprung erlangen könnten oder gemäss Turnieruhr die neue Runde begonnen hat und das gegnerische Paar zum Spielen bereit sitzt.
     
7.   Wir verständigen uns mit unserem Partner während der Reizung und des Spiels ausschließlich mittels Ansagen und Spielen. Wir machen das ohne übermäßige Betonung und ohne unangebrachtes Zögern oder Hast.
     
8.   Wir betrachten den Ruf nach dem Schiedsrichter/der Turnierleitung durch unsere Gegner nie als Schikane. Wir sind im Gegenteil froh, wenn eine neutrale Instanz die Situation beurteilt und entscheidet.
     

 

   
 

Der Vorstand des Bridge Club Höfe

Juli 2010

(Quellen: Auszüge aus Turnierordnung 2008 und Turnier-Bridge-Regeln 2007 des deutschen Bridge-Verbandes und FSB-Jahrbuch/Kapitel Zero Toleranz)