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♠♡ Alles
über Bridge in zehn Fragen ♢♣
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Was ist Bridge?
Bridge ist das beliebteste Kartenspiel der Welt und zählt Millionen von
Anhängern, die im Familien- oder Freundeskreis spielen. Es ist aber auch
ein organisierter Wettkampfsport mit nationalen und internationalen
Meisterschaften.
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In wie
fern ist Bridge mit Jass vergleichbar?
Beide
sind Kartenspiele, bei denen man mit oder ohne Trumpf versucht, Stiche
zu gewinnen. Bridge wird mit 52 Karten gespielt und die Regeln sind
komplizierter als beim Jass. Zwei Paare spielen übers Kreuz (wie bei
einem "Schieber") gegeneinander. In einer ersten Phase ersteigert sich
die Partei mit den besseren Karten das Recht, die Spielmöglichkeit (eine
der vier Farben als Trumpf oder Sans Atout – ohne Trumpf, was einem "Obenabe"
entspricht) zu bestimmen und verpflichtet sich dadurch, eine gewisse
Anzahl Stiche zu gewinnen. In der zweiten Phase, dem Spiel der Karten,
versucht diese Partei, ihrer Verpflichtung nachzukommen und die Gegner
machen sich daran, dies zu verhindern. Es geht dabei nur um die Anzahl
von gewonnenen Stichen. Der Karteninhalt der Stiche ist unwichtig.
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Woher
stammt die Faszination, die Bridge auf seine Anhänger ausübt?
Von der
Vielfältigkeit, dem Unterhaltungswert und der intellektuellen
Herausforderung, die es bietet. Auch für den Hobbyspieler stammt die
Faszination zu einem Grossteil aus den hohen und vielseitigen
Ansprüchen, die das Spiel stellt. Auf jeder Ebene ist es äusserst
befriedigend, wenn es einem gelingt, diese Ansprüche auch nur teilweise
zu erfüllen. Bridge fördert das logische und strategische Denken, die
Kombinationsgabe, die Disziplin, das Konzentrationsvermögen, das
Gedächtnis und den Teamgeist.
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Durch
welche weiteren Vorzüge zeichnet sich Bridge aus?
Es gibt
auch den gesellschaftlichen Aspekt. Sei es in den Klubs, im Kurs oder in
grösseren Hotels, Bridgespieler machen durchs Spiel oder den Wettkampf
neue Bekanntschaften und finden Anschluss an neue Freundes- und
Interessengruppen. Für viele wird der Bridgeklub zum zweiten Heim. Dort
findet man bei einem Zeitvertrieb, der die grauen Zellen auf Trab hält,
unter anderem auch Zuflucht vor der Einsamkeit. Es werden auch
Bridge-Ferien mit täglichem Unterricht und Spielgelegenheiten angeboten.
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Ist
Bridge nicht ein elitäres Spiel der oberen Gesellschaftsschichten?
Nein.
Bridge hat sich zwar in gewissen Ländern vor allem in der oberen
Gesellschaft verbreitet, aber in den angelsächsischen Nationen, in
Skandinavien, Polen und vielen anderen, ist es zum nationalen
Kartenspiel geworden. In Holland und Schweden wird es als Freifach in
den Schulen unterrichtet. In Österreich spielt man Bridge im Kaffeehaus.
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Ist
Bridge schwer zu erlernen?
Nicht
übertrieben, wenn man es unter fachkundiger Anleitung tut; ja, wenn man
es auf eigene Faust versucht. Es erfordert Einsatz und einen gewissen
Zeitaufwand. Obwohl Bridge den Anfängern schon nach ein paar Stunden
enorm Spass bereitet, ist es so vielseitig, dass man eine systematische
Einführung braucht. Jasser geniessen einen kleinen Vorsprung, den man
jedoch nicht überschätzen darf. Der Mangel an Vorkenntnissen von
Kartenspielen ist kein Hindernis. Für alle gilt, dass man nicht über
Nacht zum Meister wird, der – ohne in Gegners Blatt zu schielen – nach
ein paar Stichen genau weiss, wo sich welche Schlüsselkarten befinden.
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In
welchem Alter kann man Bridge lernen?
Bridge
ist ein Spiel für Jung und Alt. In den Kursen trifft man sowohl Teenager
wie auch Senioren an, die alle auf der Suche nach einem spannenden,
neuen Hobby sind. Natürlich haben es die Jüngeren etwas leichter als die
Älteren. Aber es ist vor allem eine Frage der Einstellung. Das
Gedächtnis ist eine Fähigkeit, die man trainieren kann und dafür bietet
Bridge ein nahezu ideales Medium.
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Wo gibt
es Bridge-Unterricht in unserer Region?
Der
Bridge-Club bietet (bei genügender Beteiligung) jährlich einen
Anfängerkurs an. Der Einführungskurs besteht aus zehn Lektionen à je ca. zweieinhalb Stunden.
Daran an schliessen sich zwei Aufbaukurse á je 10 weitern Lektionen
gleicher Länge. Diese beiden Aufbaukurse eignen sich auch als Vertiefung
für SpielerInnen, welche das Grundgerüst anderweitig gelernt haben. Wir
bieten diese Kurse in
Zusammenarbeit mit einem erfahrenem Bridgelehrer an.
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Ist
Bridge ein teures Hobby?
Nein.
Die Schulungskosten liegen mit CHF 200 - 250 für jeweils 10 Lektionen à
ca. 2 ½ Stunden im
üblichen Rahmen von Hobbykursen. Club-Mitgliederbeitrag und Tischgelder
an unsern Turnieren siehe
www.bridge-club-hoefe.ch/kosten.htm.
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Wer
gibt mir mehr Informationen?
Alles
über die Einführungs- oder Weiterbildungskurse erfahren Sie unter
www.bridge-club-hoefe.ch/ausbildung.htm. |